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13. August 2006Offener Brief an Regierungspräsident Jürgen Büssow: Viele Bürger sowie die Kommunen in der Region um den Verkehrslandeplatz MGL wollen die Hinhaltetaktik der Antragsteller und Entscheidungsträger nicht länger hinnehmen: Mehr als 1 Jahr nach dem Abschluß des Erörterungstermins im Juni 2005 ist noch immer keine Entscheidung über den Planfeststellungsantrag getroffen. Seit 1 Jahr ist die Flughafengesellschaft Düsseldorf nicht in der Lage, die von der Bezirksregierung eingeforderte zusätzliche Stellungnahme zum Ausbaubedarf in MGL beizubringen. Dennoch scheint man in der Bezirksregierung nicht gewillt, einen Schlußstrich unter das Verfahren zu setzen. Dem Vernehmen nach hat man es dort nicht mehr eilig und kann sich sogar ein Hinauszögern der Entscheidung über 3 oder 4 Jahre vorstellen. Dies ist mit der im Luftverkehrsgenehmigungsrecht verankerten Beschleunigungsmaxime nicht vereinbar und absolut inakzeptabel. Viele betroffene Anwohner, Gewerbetreibende und Kommunen sind durch das schwebende Verfahren in ihren Planungen und Investitionsentscheidungen erheblich behindert. Die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region um den Flugplatz ist schwer belastet. Aus diesem Grund fordern betroffene Anwohner, Bürgervereinigungen, Politiker und Kommunen in einer konzertierten Briefaktion eine baldige Entscheidung zum Planfeststellungsverfahren durch die Bezirksregierung Düsseldorf. In einem Offenen Brief an Regierungspräsident Jürgen Büssow fordert die Schutzgemeinschaft gegen Fluglärm MGL e.V. eine unverzügliche Ablehnung des Planfeststellungsantrages aufgrund des fehlenden Ausbaubedarfs für MGL. Freie Bahn für eine sinnvollere, umweltverträgliche Nutzung des heutigen Flugplatzgeländes zum Wohle der positiven wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Region.
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